SEO erklärt: Wie Sie Ihre Bilder für die Web-Suche optimieren

Eva Mohyrova
Eva Mohyrova
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SEO für Bilder kann schwierig erscheinen, jedenfalls so lange, bis Sie die Regeln verstanden haben. Wir möchten Ihnen dabei helfen, die Bildoptimierung zu verstehen, damit Sie die Suchmaschinenoptimierung ebenso verbessern können wie die Nutzererfahrung auf Ihrer Website.
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Die Bedeutung der SEO kann nicht hoch genug veranschlagt werden. In diesem Jahr gaben 61% der Vermarkter an, dass der Ausbau ihrer organischen Präsenz und die Verbesserung der SEO ihre vorrangigen Marketingaktivitäten darstellen. Falls Sie also ein Online-Geschäft betreiben oder planen, eines zu gründen, denken Sie daran, dass Ihre Konkurrenten höchstwahrscheinlich zu diesen 61% gehören. Deshalb müssen Sie die SEO auf jeden Fall ernst nehmen.

Was bedeutet es jedoch, die SEO ernst zu nehmen? Es gibt viele Unternehmen, die sich auf die Erstellung hochwertiger Inhalte konzentrieren, um ihre SEO zu verbessern, und sie sind in gewissem Maße meist auch auf dem richtigen Weg. Inhalte spielen eine zentrale Rolle, aber auch die Details sind wichtig. Ihnen erscheinen vermeintlich nebensächliche Details wie die Optimierung von Bildern möglicherweise nicht als etwas, worüber Sie sich Gedanken machen sollten; die Macht eines Bildes zeigt jedoch, wie wichtig es ist, Bilder richtig zu platzieren und zu formatieren.

 

WAS VERSTEHT MAN UNTER BILDOPTIMIERUNG?

Unter Bildoptimierung versteht man den Prozess, bei dem man die Eignung von Bildern für das Publikum und für die SEO sicherstellt. Sie könnten zum Beispiel das Hochladen von Bildern höchster Qualität in Originalgröße für eine gute Idee halten; tatsächlich wird dies jedoch nur die Ladegeschwindigkeit Ihrer Seite sowohl auf PCs als auch auf mobilen Geräten beeinträchtigen und Ihrer Zielgruppe die Anzeige Ihrer Website erschweren. Wenn Sie dagegen die Alt-Tags vernachlässigen und nicht auf die Benennung Ihrer Bilder achten, wird dies zwar nicht unbedingt Ihrem Publikum schaden, aber zumindest den Umfang des Traffics einschränken, den Sie erhalten können. All diese Details zu erlernen, kann einige Zeit in Anspruch nehmen, aber das Ergebnis wird hervorragend sein. Hier erfahren Sie, wie sowohl Ihre Website als auch Ihr Unternehmen von korrekter Bildoptimierung profitieren können:

  • Sie hilft Ihnen, sehr viel Traffic von Google und Pinterest zu generieren
  • Sie erhöht den SEO-Wert Ihrer Posts
  • Sie hilft Ihnen, mehr Backlinks zu erhalten (vorausgesetzt, Sie erstellen benutzerdefinierte Bilder, die häufig unter der Angabe Ihrer Website als Quelle geteilt werden).

 

WELCHE BILDER SOLL MAN NUTZEN UND WO FINDET MAN SIE?

Falls Sie keine eigenen Bilder erstellen können (etwa durch Fotografieren oder Bilderstellung mit Hilfe von Grafikeditoren), stellen wir Ihnen nun einige Optionen vor.

 

1: BILDBESTÄNDE

Unsplash bietet eine Vielzahl von Bildern für den privaten und kommerziellen Gebrauch. Pexels macht dasselbe. Pixabay wiederum bietet sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Bilder, was ebenso für iStock gilt. Sie müssen lediglich einen Bildbestand auswählen, der am besten zu Ihnen passt.

 

Sie erhöht den SEO-Wert Ihrer Posts

 

2: FLICKR

Flickr ist eine Foto-Website, die allen Interessierten kostenlose und kostenpflichtige Fotos bietet. Stellen Sie sicher, dass Sie die unter Creative Commons License veröffentlichten Bilder auswählen, die legal und kostenlos verwendet werden können.

 

3: ONLINE GRAPHIC EDITORS

Online-Editoren wie Canva oder PicMonkey scheinen zunächst schwieriger zu beherrschen zu sein. Tatsächlich sind sie jedoch sehr einfach zu bedienen und erfordern keine fortgeschrittenen Kenntnisse anderer Grafikeditoren (oder überhaupt Kenntnisse). Solche Tools sind unersetzlich, wenn es um das Erstellen von Bildern für Header oder auch nur um spezifische Bilder für Ihre Posts geht. Bei der Auswahl auf diesen Websites sollten Sie unbedingt solche Bilder vermeiden, die offensichtlich wie Stock-Bilder aussehen. Wenn Sie selbst Bilder erstellen können, sollten Sie sich unbedingt zunächst für diesen Weg entscheiden.

 

WIE MAN BILDER FÜR DIE SEO OPTIMIERT

1: WÄHLEN SIE DEN NAMEN MIT BEDACHT

Unabhängig davon, ob Sie Ihre eigenen Bilder erstellen oder nicht, müssen Sie sicherstellen, dass die Namen Ihrer Bilder mit ihrem Kontext übereinstimmen. Warum ist das wichtig? Wenn Sie so vorgehen, kann Google erschließen, worum es bei dem Bild geht, ohne es anzusehen. Darüber hinaus sollten Sie die Namen so optimieren, dass sie viele Keywords enthalten, was die Suchmaschinen dazu bringt, sie in den Suchmaschinen-Ergebnisseiten (SERPs) höher einzustufen.

Daher sollten Sie Bilder mit Standardnamen wie DSC4724.jpg um jeden Preis vermeiden. Verwenden Sie tatsächliche Wörter und trennen Sie sie mit Bindestrichen. Obwohl technisch gesehen an Bildern, die ohne Leerzeichen geschrieben wurden (wie „bilderoptimierenfürseo.jpg“), nichts falsch ist, ist es dennoch besser, ein leichter lesbares Format zu wählen (wie „bilder-optimieren-für-seo.jpg“).

 

2: ACHTEN SIE AUF BILD- UND DATEIGRÖẞE

Konzentrieren wir uns zuerst auf die Dateigröße. Das Laden großer Dateien kann zu lange dauern, was sich negativ auf die allgemeine Ladegeschwindigkeit Ihrer Website auswirken kann. Deshalb ist es wichtig, ihre Größe zu reduzieren. Obwohl dies durch die Größenänderung des Bildes erreicht werden kann, ist dies nicht immer die beste Option, zumal mittlerweile viele Menschen hochwertige Bildschirme und Retina-Displays verwenden. Deshalb sollten Sie nicht benötigte Daten aus der Datei entfernen, anstatt die Größe des Bildes selbst zu verändern. Sie können dies tun, indem Sie Websites wie Kraken.io, JPEG.io oder ImageOptim verwenden.

Wie verhält es sich dann mit der Größe der Bilder? Sollten sie nicht ebenfalls im Originalformat bleiben? Nicht unbedingt. Manchmal ist es wichtig, große Bilder zu verwenden, um die Leser zu beeindrucken, während sich in einigen Fällen dafür auch kleinere Bilder gut eignen. Achten Sie darauf, die Breite des Inhaltsbereichs Ihres Blogs oder Ihrer Website zu berücksichtigen. Es ist immer besser, das Bild an die gewünschte Größe anzupassen. Sie können dies mit Online-Tools wie PicMonkey oder PicResize tun.

 

Obwohl technisch gesehen an Bildern, die ohne Leerzeichen geschrieben wurden (wie "bilderoptimierenfürseo.jpg"), nichts falsch ist, ist es dennoch besser, ein leichter lesbares Format zu wählen (wie "bilder-optimieren-für-seo.jpg").

 

3: WÄHLEN SIE DEN RICHTIGEN DATEITYP

Die meisten Bilder, die ins Web hochgeladen werden, haben einen der drei folgenden Dateitypen: GIF, JPEG und PNG. JPEG ist wahrscheinlich das häufigste Format, das es bereits seit Ewigkeiten gibt, weshalb es als das Standarddateiformat für das Internet gilt. Sein Hauptvorteil besteht darin, dass es stark komprimiert werden kann, ohne dass dabei die Bildqualität groß beeinträchtigt wird. Wie wir alle wissen, unterstützt GIF Animationen. Dieses Format kann jedoch auch für statische Bilder verwendet werden. GIF wird am besten für einfache Bilder eingesetzt, die nur aus wenigen Farben bestehen (wie z. B. Icons, dekorative Bilder usw.).

Was PNG angeht, gilt dieses Format heutzutage als eine großartige Alternative zu den beiden anderen Formaten. PNGs unterstützen mehr Farben als GIFs und haben keine Qualitätseinbußen wie JPEGs. Sie haben nur einen Fehler: Ihre Dateigröße ist immer noch viel größer als bei JPEGs. Dies hängt jedoch auch vom Typ der PNG-Datei ab: PNG-24 ist dreimal so groß wie PNG-8. Zieht man aus all diesen Fakten ein Fazit, sind JPEGs in vielen Fällen immer noch die beste Wahl. Sie funktionieren gut im E-Commerce und bieten die beste Qualität für die kleinste Dateigröße. PNGs können eine gute Alternative sein, vorausgesetzt, sie sind klein. GIFs sollten am besten für dekorative Bilder, Icons und Thumbnails reserviert sein.

 

4: ACHTEN SIE AUF ALT-TAGS UND TITEL-TAGS

Wir haben bereits im Yuqo-Blog über Alt-Tags gesprochen. Diese werden Bildern hinzugefügt, um sie für solche Fälle zu beschreiben, in denen sie den Besuchern nicht angezeigt werden oder der Besucher sie nicht sehen kann. Solche Tags erleichtern es sehbehinderten Menschen, zu verstehen, worum es bei den Bildern geht. Außerdem werden Alt-Tags von Such-Crawlern verwendet, um Inhalte zu identifizieren und zu ordnen, was Ihrer SEO in hohem Maße zugute kommt, wenn Sie sie richtig eingesetzt haben. Stellen Sie sicher, dass die Beschreibung so genau wie möglich ausfällt (also zum Beispiel nicht nur „Hund“, sondern „Hund trägt gelben Mantel“). Je relevanter die Beschreibung ist, desto mehr Suchmaschinen erachten ein Bild als wichtig.

Und wie verhält es sich mit Titel-Tags? Die meisten Menschen kümmern sich nicht viel darum, sondern kopieren einfach die Alt-Tags in einen Titel. Es ist heutzutage jedoch vielleicht sogar besser, sie ganz wegzulassen. Warum? Titel-Tags werden hauptsächlich verwendet, um den Lesern zu vermitteln, was in einem Bild zu sehen ist. Diese Informationen werden jedoch nicht auf allen Browsern und Geräten korrekt angezeigt. Einige Browser zeigen beispielsweise keinen Text an, wenn Sie mit der Maus über das Bild fahren, wodurch der Text für Tastatur- und Tabletbenutzer nicht zu sehen ist. Daher ist es immer besser, ein Bild im Hauptartikel zu beschreiben, anstatt sich auf den Titeltext zu verlassen.

 

5: VERWENDEN SIE SITEMAPS

Bild-Sitemaps erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Bilder indexiert werden. Such-Crawler können keine Bilder crawlen, die nicht speziell im Quellcode der Seite aufgerufen werden. Selbst wenn dadurch nicht garantiert wird, dass die Bilder von Google tatsächlich indiziert werden, kann das Auflisten nicht identifizierter Bilder in einer Bild-Sitemap den Crawlern dabei helfen, sie zu identifizieren, wodurch Ihre SEO verbessert wird. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist, die Sitemap mit Hilfe der Suchkonsole an Google zu senden. Darüber hinaus können Sie die folgende Zeile in die Datei robots.txt eingeben, um den Sitemap-Pfad anzuzeigen: Sitemap: http://yourwebsite.com/sitemap_location.xml

 

6:VERWENDEN SIE BILDUNTERSCHRIFTEN

Die Verwendung von Bildunterschriften stellt keine strenge Regel dar, kann jedoch in einigen Fällen die Bild-SEO verbessern. Wie genau? Indem sie das Überfliegen des Textes erleichtert. Beim Überfliegen eines Artikels beachten die Besucher Ihrer Seite die Überschriften, Bilder und Bildunterschriften. Tatsächlich werden in der Regel häufiger die Bildunterschriften gelesen als der Textkörper selbst. Wenn Sie Bildunterschriften integrieren, können diese Ihnen möglicherweise helfen, mehr Besucher zum Bleiben zu bewegen. Wichtig ist hier, dass Sie nur dann Bildunterschriften hinzufügen sollten, wenn dies tatsächlich erforderlich ist. Manche Bilder bedürfen keiner weiteren Erklärung. Beachten Sie, dass bestimmte Bildunterschriften für den Besucher sinnvoll sind, während andere zu einer verwirrenden Überoptimierung führen können.

 

IHR UNTERNEHMEN KANN VON BILDER-SEO PROFITIEREN

Die Beherrschung der Bilder-SEO scheint eine komplexe Angelegenheit zu sein. Tatsächlich müssen Sie jedoch nur einige Regeln befolgen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Wir hoffen, dass dieser Artikel Ihnen zu verstehen geholfen hat, wie Sie durch den Einsatz von Bildern Ihre SEO verbessern können!