Hier erfahren Sie, warum Übersetzungen weiterhin überaus wichtig sind

Steven Mike Voser
Steven Mike Voser
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Mit Social-Media-Plattformen, Websites und Bildung, die ganze Kontinente und nicht nur Länder umfassen, ist der Bedarf an Übersetzungen größer denn je. Als integraler Bestandteil einer erfolgreichen Internetpräsenz ermöglichen hochwertige, präzise Übersetzungen, dass Ihre Inhalte für neue Märkte zugänglich werden.
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Falls Sie ein kleines bis mittelgroßes Online-Unternehmen betreiben, das in verschiedenen Ländern tätig ist und seine Inhalte bereits ins Englische übersetzt hat, dann denken Sie vielleicht auch über Übersetzungen in weitere Sprachen nach. Wahrscheinlich werden Sie diesbezüglich zwiegespalten sein: Zum Einen wissen Sie sicher, dass Ihnen solche Übersetzungen Ihrer Online-Inhalte helfen würden, ein noch größeres globales Publikum zu erreichen.

Aber da diese Übersetzungen einen langen und komplexen Vorgang bedeuten können, lassen Sie sich vielleicht zu der Ansicht verleiten, dass Ihnen die ausschließliche Übersetzung Ihrer Inhalte ins Englische eine ganze Menge Arbeit ersparen könnte. Ist Englisch nicht schließlich die dominierende Sprache im Internet? Das stimmt nicht wirklich. Selbst wenn die meisten Ihrer ausländischen Nutzer bis zu einem gewissen Grad Englisch sprechen, ist nichts besser, als mit jemandem in seiner Muttersprache zu kommunizieren. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, warum Sie Ihre Website wirklich übersetzen müssen, unabhängig davon, wo Sie ansässig und auf wen Sie ausgerichtet sind.

 

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AUFGEPASST: ENGLISCH IST NICHT DIE DOMINIERENDE SPRACHE IM INTERNET

Seit den 1990er Jahren besteht Einigkeit darüber, dass etwa 80% der Online-Inhalte auf Englisch gehalten sind. Infolgedessen wurde Englisch als die dominierende Internet-Sprache gehandelt – und bis heute legen Webmaster deshalb das Schwergewicht auf englische Inhalte gegenüber Inhalten in anderen Sprachen. In der Tat ist es unter Webmastern ziemlich weit verbreitet, englische Inhalte für nicht-englische Muttersprachler zu veröffentlichen, einfach weil sie wissen, dass sie trotzdem verstanden werden. Leider gibt es bei diesem Ansatz einige große Probleme: Zunächst einmal trifft das mit den 80% gar nicht zu. Laut W3Techs, einer Website, die Web-Technologie-Umfragen veröffentlicht, sind nur etwa 52% der Online-Inhalte auf Englisch, gefolgt von Russisch (6,4%), Deutsch (6,1%) und Spanisch (5,1%). Nun könnte man meinen, dass 50% immer noch genug sind, um eine Beschränkung auf englische Inhalte zu rechtfertigen.

 

 Aber da diese Übersetzungen einen langen und komplexen Vorgang bedeuten können, lassen Sie sich vielleicht zu der Ansicht verleiten, dass Ihnen die ausschließliche Übersetzung Ihrer Inhalte ins Englische eine ganze Menge Arbeit ersparen könnte.

 

Das trifft aber nicht zu, und zwar aus folgendem Grund: Zuallererst ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die von W3Techs veröffentlichten Informationen, wie fast immer in solchen Fällen, ihre Schwächen haben. Das Messen von Online-Inhalten ist äußerst komplex, und W3Techs erklärt in seinem Disclaimer offen, dass die Aussagekraft der erhobenen Daten möglicherweise begrenzt ist. Der Bericht spiegelt Ergebnisse wider, die „nur“ auf den ersten 10 Millionen gefundenen Websites basieren und berücksichtigt keine Sub-Domains in seinen Ergebnissen. Weiterhin darf man nicht vergessen, dass die im Internet festzustellende Verlagerung weg vom Englischen sich in Zukunft weiter fortsetzen wird. Auch Untersuchungen der Foundation for Networks and Development (Funredes), einer gemeinnützigen Organisation, die sich mit dem Einsatz von Technologien in den Entwicklungsländern beschäftigt, legen nahe, dass der Anteil der englischen Online-Inhalte tatsächlich abnimmt. Studien von Álvaro Blanco, einem ICT4D-Berater bei Funredes, haben gezeigt, dass der Prozentsatz der englischen Inhalte von 1996 bis 2005 von 80% auf 45% gesunken ist.

Blanco forscht weiterhin online nach linguistischen Trends. In einem Auszug aus dem Buch „Rewire: Digital Cosmopolitans in the Age of Connection“ warnt er jedoch, dass es schwieriger wird, den Sprachgebrauch online zu verfolgen. „Twitter, Facebook, soziale Netzwerke – solche Medien sind für Suchmaschinen schwer vollständig zu indexieren … Meine persönliche Meinung ist, dass Englisch heute weniger als 40% der Online-Inhalte ausmacht“, sagt Blanco im betreffenden Auszug. Der dritte Grund, weswegen Webmaster davon Abstand nehmen sollten, englische Inhalte zu verwenden, um eine Verbindung mit nicht-englischen Muttersprachlern aufzubauen, ist komplexer und basiert auf der Psychologie der Verbindung mit anderen Menschen in ihrer Muttersprache.

 

DIE KRAFT DER MUTTERSPRACHE

Es ist wahr, Englisch ist auf der ganzen Welt die häufigste Sprache, die von Nicht-Muttersprachlern gesprochen wird. Aber das bedeutet nicht, dass es immer die beste Sprache ist, um mit Ihrem Publikum zu kommunizieren. Also, was tun? Nun, die Antwort ist einfach: Der beste Weg, mit Ihren Kunden zu kommunizieren, ist über deren Muttersprache. Untersuchungen zeigen, dass Menschen wahrscheinlich doppelt so viel Zeit auf einer muttersprachlichen Website verbringen als auf einer Webseite, die nicht in ihrer Muttersprache angeboten wird. Was den Verkauf anbelangt, werden Muttersprachen sogar noch wichtiger. Denn die Verbindung mit einem Kunden in seiner Muttersprache hilft beim Aufbau von Vertrauen und erhöht letztendlich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Produkt verkaufen können. Die Forschung der Europäischen Kommission bringt es auf den Punkt: Während über 50% der Internetnutzer in der EU zugeben, gelegentlich in einer Fremdsprache im Internet zu surfen, geben 90% an, dies am liebsten in ihrer Muttersprache zu tun.

 

Bing can be really useful, especially in situations where you need a quick, rough translation of a small piece of text in a foreign language.

 

Geht es darum, tatsächlich etwas zu kaufen, geben über 40% der europäischen Kunden an, dass sie kein Produkt kaufen werden, über das keine Informationen in ihrer Muttersprache verfügbar sind. Auch Statistiken von Common Sense Advisory zeigen, dass 72% der Online-Konsumenten den Großteil ihrer Zeit auf Websites in ihrer Muttersprache verbringen. Derselbe Prozentsatz der Verbraucher gibt an, dass sie ein Produkt eher kaufen, falls die Informationen in ihrer Sprache gegeben werden. Denkt man darüber nach, sind diese Statistiken ziemlich offensichtlich und erklären den allmählichen Rückgang von ausschließlich englischen Inhalten im Internet. Vor allem aber verweisen die Zahlen auf eine ziemlich lohnende Geschäftsmöglichkeit für Sie. Falls Sie derzeit englische Inhalte einsetzen, um mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten, die keine englischen Muttersprachler sind, können Sie davon profitieren, Ihre Website in andere Sprachen zu übersetzen.

 

WIE SIE IHRE WEBSITE KORREKT ÜBERSETZEN

Falls Sie eine Übersetzung Ihrer Website in Betracht ziehen, sollten Sie einen wichtigen Hinweis unbedingt beachten: Vermeiden Sie um jeden Preis maschinelle Übersetzungen. Sicher, Übersetzungsmaschinen wie Google Translate und Bing können wirklich nützlich sein, besonders in Situationen, in denen Sie eine schnelle, grobe Übersetzung eines kleinen Textes in einer fremden Sprache benötigen. Für alles andere sollten Sie aber nicht auf Maschinenübersetzung zurückgreifen. Sie sollten die Verwendung von Tools wie Google Translate niemals in Betracht ziehen, um offizielle Marken-Texte auf Ihrer Website zu bearbeiten. Diese Maschinen arbeiten mit Formeln, die Informationen darüber sammeln, wie bestimmte Wörter oder Sätze in einer anderen Sprache gesprochen werden.

Das heißt, sie sind großartig darin, herauszufinden, wie man bestimmte Sätze wie „Guten Morgen“ oder „Wie geht es Dir?“ in einer fremden Sprache ausdrückt. Maschinen können jedoch zentrale Aspekte, wie kontextuelle Zusammenhänge innerhalb eines Textes oder Idiome, Konventionen und umgangssprachlichen Wendungen, die eine Sprache ausmachen, nicht berücksichtigen. Wenn Sie mehr über die Beschränkungen von Maschinenübersetzungen erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen diesen Artikel zum Thema. Falls Sie sich entschieden haben, Ihre Website zu übersetzen, um ein größeres Online-Publikum zu erreichen, kontaktieren Sie uns gerne und arbeiten Sie mit unserem erfahrenen Team von Übersetzern zusammen. Bei Yuqo sind wir darauf spezialisiert, kleinen und mittleren Unternehmen wie dem Ihrigen zu helfen, Texte zu übersetzen und ihre Inhalte für neue Märkte zu transkreieren.