5 wichtige Tipps, wie sich Newsletterabmeldungen vermeiden lassen

Hello Yuqo
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E-Mails sind eine tolle Möglichkeit, mit Ihren Kunden in Verbindung zu bleiben. Mit wenigen Worten und Bildern können Unternehmen die Einführung neuer Produkte bewerben oder mit Sonderangeboten neue Kunden gewinnen. Zu verhindern, dass Ihre Kunden sich aus Ihrer Mailingliste austragen, ist wesentlich für eine erfolgreiche Marketingstrategie.
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Die bloße Erwähnung von Marketing-E-Mails ist leider oft genug, um E-Mail-Nutzer auf der ganzen Welt in Aufruhr zu versetzen. Sie werden oft mit einer ständigen Bombardierung mit Botschaften von Unternehmen assoziiert, die versuchen, Verbraucher zum Kauf ihrer Produkte zu verleiten. Selbst wenn die E-Mails nicht täglich versendet werden, können sie oft schlecht erstellt, falsch formatiert oder nicht richtig für die Empfänger zugeschnitten sein.

 

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MARKETING-E-MAILS SIND ZUR GÄNGIGEN PRAXIS GEWORDEN

Das Internet hat eine Quelle des Wissens freigesetzt. Viele Unternehmen sehen diesen Informationshunger jedoch als grünes Licht für Newsletter-Registrierungsanfragen. Doch ein Produkt zu kaufen oder sich für ein Unternehmen zu interessieren ist etwas völlig anderes, als eine Einverständniserklärung, täglich von diesem Unternehmen hören zu wollen. Deswegen beobachten viele Unternehmen, dass ihre Liste an Abonnenten dramatisch kleiner wird, wissen aber nicht, was sie falsch machen. Angesichts der Tatsache, dass Nutzer mit Informationen überflutet werden, versucht jedes Unternehmen, die Aufmerksamkeit seiner Kunden mit allen notwendigen Mitteln zu wecken. Der offensichtlichste und direkteste Weg führt über ihren Posteingang.

Einige einfache, aber sehr effektive Anpassungen sollten vorgenommen werden, wenn die Anzahl an Abonnenten Ihres Unternehmens sich nicht so entwickelt, wie Sie es sich erhofft hatten. Selbst wenn alle diese Tipps umgesetzt werden, ist jedoch Erfolg nicht garantiert. Das Mantra sollte immer lauten: “Was will der Kunde?” und nicht “Was will unser Unternehmen?”.

 

Das Mantra sollte immer lauten: “Was will der Kunde?” und nicht “Was will unser Unternehmen?”.

 

1: WENIGER IST MEHR

Die wesentlichste Sache, die man überprüfen sollte: Wie oft erhalten Ihre Kunden E-Mails von Ihnen? Täglich, wöchentlich oder monatlich? Wenn die Antwort täglich ist, dann melden sich wahrscheinlich 26% der Kunden von Ihren E-Mails aufgrund der Häufigkeit ab. Eine Umfrage aus dem Jahr 2016, die von MarketingSherpa durchgeführt wurde, ergab, dass die Anzahl der erhaltenen E-Mails der Hauptgrund für die Abmeldung von Kunden war. Wenn man sich nur den Bereich Unternehmen genauer ansieht, behaupten 19% der Kunden, dass sie sich abmelden, wenn ein Unternehmen sie zu oft kontaktiert.

Wenn täglich zu oft ist, was ist dann die richtige Menge an Kontaktaufnahmen? Im selben Jahr zeigten weitere Statistiken, die von MarketingSherpa veröffentlicht wurden, dass 60% der Teilnehmer die Option bevorzugten, mindestens ein Mal pro Woche von Unternehmen kontaktiert zu werden. Im krassen Gegensatz dazu wollten nur 15% von ihnen täglich E-Mails erhalten. Weniger ist also definitiv mehr. Fangen Sie mit einer wöchentlichen E-Mail an, beobachten Sie die Abonnenten-Rate und experimentieren Sie, bis Sie die ideale Anzahl an E-Mails für Ihre Kunden gefunden haben.

 

2: VERSTEHEN SIE IHRE KUNDEN

Es mag keine große Überraschung sein, dass der zweitwichtigste Grund, den Kunden für eine Abmeldung angaben, folgender war: “Die E-Mails sind nicht relevant für mich”. Genau wie sich das Leben Ihres Unternehmens ändert, ändert sich auch das Leben Ihrer Kunden. Nur weil ein Kunde vor drei Jahren angegeben hat, E-Mails empfangen zu wollen, heißt das nicht, dass er immer noch daran interessiert ist. Indem man die Click-Through-Rate beobachtet, kann man als Unternehmen seine E-Mails anpassen, um Kunden mehr von dem zu geben, was sie gerade wollen.

Es ist zu einfach, eine E-Mail-Anmeldung zu bekommen und davon auszugehen, dass die Arbeit damit erledigt ist. Eine regelmäßige Bewertung Ihres Kundenstamms und seiner Bedürfnisse ist unerlässlich, um zu verhindern, dass die Zahl der Abmeldungen ansteigt. Senden Sie den Kunden nur die für sie relevanten Verkaufsankündigungen, wenn die Steigerung des Umsatzes Ihr Unternehmensziel ist.

 

 Fangen Sie mit einer wöchentlichen E-Mail an, beobachten Sie die Abonnenten-Rate und experimentieren Sie, bis Sie die ideale Anzahl an E-Mails für Ihre Kunden gefunden haben.

 

3: ES GEHT NICHT IMMER UM AGGRESSIVE VERKAUFSSTRATEGIEN

In praktisch jedem freien Raum ist ein Poster, ein Banner, ein Becher oder eine Werbetafel, die alle versuchen, eine Sache zu bewirken – zu verkaufen. Wir sehen verschiedene Werbungen so oft, dass viele von uns gar nicht mehr darauf reagieren. Wie oft sehen Sie eine Werbung im Fernsehen für eine Verkaufsaktion, die niemals zu enden scheint? Das Gleiche gilt für E-Mails. Viele Unternehmen verschicken E-Mails mit Infografiken für praktisch jedes Schnäppchen, das sie im Angebot haben. Wenn ich beim ersten Mal nichts gekauft habe, dann kaufe ich es jetzt wahrscheinlich auch nicht, und wenn ich es doch getan habe, dann ist es unwahrscheinlich, dass ich kurz darauf einen anderen Gegenstand aus demselben Sonderangebot brauche.

Der beste Weg, eine ermüdende Marketingstrategie zu vermeiden, besteht darin, die Inhalte zu variieren. Nutzen Sie jede zweite monatliche E-Mail, um ein Update über Ihr Unternehmen zu senden oder spannende Entwicklungen in ihrer Branche mit den Verbrauchern zu teilen. Wenn Sie dann einen bestimmten Verkauf ankurbeln wollen, ist die Wirkung deutlich größer. Es geht darum, Begeisterung unter Ihren Kunden zu erzeugen. Die E-Mails sollten einen Ton haben, der zu Ihren Unternehmenswerten passt.

 

4: BIETEN SIE AUSWAHLMÖGLICHKEITEN AN

Denken wir zurück an Tipp Nummer 2, denn einige der Kunden könnten zu den 15% der Nutzer gehören, die täglich E-Mails erhalten möchten, während andere lieber monatliche E-Mails erhalten. Wenn Sie Ihren Kunden eine Wahl geben, können Sie ihnen mehr Kontrolle geben, ohne ihr Interesse zu verlieren. Sie können dann wählen, wie oft sie von Ihnen hören wollen. Ist dies noch keine Option, wenn die Kunden sich für Ihren Newsletter registrieren, kann dies ein wertvoller Anreiz sein, wenn sie auf “Abmelden” klicken. Erstellen Sie eine Umfrage, um die Nutzer zu fragen, warum sie sich abmelden wollen und finden Sie heraus, ob die Option, die Kontakthäufigkeit zu ändern, dafür sorgt, dass sie auf Ihrer Mailingliste bleiben.

 

5: FORMATIEREN SIE IHRE E-MAILS FÜR ALLE GERÄTE

Es ist keine Überraschung, dass mehr als 50% aller E-Mails auf mobilen Geräten geöffnet werden. Wenn Ihre Marketing-E-Mail viele Bilder enthält, wird sie dann gut auf einem mobilen Gerät geladen? Sie haben nur einige Sekunden, um die Aufmerksamkeit eines Kunden zu gewinnen. Wenn diese wertvollen Sekunden damit verbracht werden, darauf zu warten, dass die E-Mail geladen wird, können Sie damit rechnen, dass sich die Abmeldungen drastisch erhöhen werden. Mit E-Mail-Tools wie Litmus können Sie sehen, wie Ihre E-Mails auf verschiedenen Geräten angezeigt werden. Dies ist ein wesentliches Werkzeug, mit dem Sie sicherstellen können, dass alle Zielgruppen Ihre Inhalte ohne Probleme sehen können.

Alle E-Mails sollten entsprechend formatiert werden, einheitliche Layouts aufweisen und keine Tippfehler enthalten. Viele Unternehmen investieren viel, um sicherzustellen, dass Blogeinträge korrekt bearbeitet und redigiert werden. Die gleiche Regel gilt auch für E-Mails. Kunden achten bei professionellen E-Mails stärker auf Qualität und deswegen sind hochwertige Inhalte von größter Bedeutung.